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Ao nyōbo

Ao nyōbo

Ao nyōbo gehört zu den Yōkai, also zu den japanischen Geistern, Monstern oder Dämonen. Ihr Name bedeutet "blaue Dame". Ein anderer Name "Ao-Onna" bedeutet "blaue Frau".

Ao nyōbo gelten als groß und gefährlich und leben in alten, verlassenen Villen. Sie gelten als Geister der Armut und des Unglücks. Weil sie früher Hofdamen waren, sehnen sie sich nach ihrem alten Glanz zurück. Vom Aussehen her ähneln sie alten Hofdamen. So tragen sie einen aufwändigen Kimono, der jedoch zerfetzt und von Motten zerfressen ist sowie hochbemalte Augenbrauen und geschwärzte Zähne. Schön sind sie nicht, zum Teil auch wegen ihres hohen Alters.

Ao nyōbo kümmern sich viel um ihr Make-Up und ihre Haare, in der Hoffnung, dass ein Mann in ihre Villa kommt. Sollte jemand eine solche Villa besuchen, frisst Ao nyōbo ihn und wartet dann weiter.

Früher waren japanische Hofdamen sehr schön, aber verheiratete Hofdamen warteten abends oft lange darauf, dass ihr Ehemann nach Hause kam. Die Farbe Blau bezieht sich auf Unreife. Ao nyōbo war zunächst ein beleidigender Begriff für eine erfolglose Hofdame. Eine Ao nyōbo entsteht auch aus einer erfolglosen Hofdame, wenn diese keinen Ehemann findet oder trotz harter Arbeit arm bleibt.

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