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Aokigahara

Aokigahara

Hier eine japanische, wahre Urbane Legende.

Der Aokigahara ist ein Wald, bekannt dafür, dass viele Menschen sich dort das Leben genommen haben. Deshalb nennt man ihn auch "Selbstmord-Wald von Japan". Grund dafür sollen zwei Romane des japanischen Schriftstellers Matsumoto Seichō sein, in denen Menschen sich im Aokigahara das Leben nehmen.

Im 19. Jahrhundert setzten die Menschen während Hungersnöten Kleinkinder und alte Menschen zum Sterben im Aokigahara aus. Nach der Urbanen Legende spuken die Geister dieser Opfer immer noch dort.

Seit 1971 suchen die Polizei und die Feuerwehr im Aokigahara nach Leichen. 2002 fanden sie 78 Leichen, 2003 sogar 105. Es könnte aber noch mehr Leichen geben, die nur nicht gefunden werden.

In der Öffentlichkeit gilt der Aokigahara als verflucht und es soll dort spuken. Dort soll es Gespenster und Yōkai geben, welche die Menschen in die Irre führen und sogar in den Suizid treiben sollen. Waldarbeiter müssen regelmäßig den Wald nach Leichen durchsuchen und der Polizei helfen, diese wegzubringen.

Menschen besuchen den Wald und können wirklich Leichen finden, was als "Nervenkitzel-Tourismus" bezeichnet wird. Am Waldrand weisen Schilder auf Gebete und die Telefonseelsorge hin, um die Leute, die sich im Wald das Leben nehmen wollen, davon abzuhalten. Es sollen auch Diebe im Wald unterwegs sein, die es auf Geld und Schmuck der Leichen abgesehen haben.

GalerieBearbeiten

Bilder von Aokigahara gibt es in dieser Galerie.

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