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Musikkapelle

Hier eine österreichische Urbane Legende.

Variante I[]

Eine Tiroler Dorf-Musikkapelle wurde nach Berlin zu einem Konzert eingeladen, eine schöne Gelegenheit eines gemeinsamen Ausfluges mit dem Reisebus.

Zum Glück machten die Musiker bald Rast an einer Autobahn-Raststätte, nach großem Einkauf ging es fröhlich weiter nach Berlin.

2 Stunden später bemerkten sie, dass sie ihren Dirigenten an der Raststätte vergessen hatten.

Die Reise, die fröhlich begonnen hatte, wurde dann zu einer ernsten gemeinsamen Suche auf Straßenkarten, wie sie wieder zu dieser Raststätte zurückfinden konnten.

Variante II[]

Eine Familie oder ein Ehepaar fährt in den Urlaub. Die Ehefrau legt sich zum Schlafen in den Wohnwagen. Ehemann hält an Autobahntankstelle (Brennerautobahn), Frau verspürt ein dringendes Bedürfnis, eilt aufs Klo. Als sie wieder zurückkommt, ist der Ehemann schon weitergefahren. Die verzweifelte Frau im Nachthemd wird schließlich von einer Funkstreife entdeckt. Mit Blaulicht geht es dann hinterher, nach ein oder zwei Stunden hat man den verdutzten Ehemann schließlich eingeholt.

Variante III[]

Die Besatzung einer Gendarmerie-Patrouille hat den Venedig-Urlaub einer mexikanischen Staatsbürgerin gerettet. Die Frau war von ihrer Reisegruppe an der Raststation Pöttsching an der Mattersburger Schnellstraße vergessen worden. Die Mexikanerin war am Donnerstag mit einem slowakischen Reisebus von Bratislava nach Venedig unterwegs. Während einer Pause an der Raststation Pöttsching ging sie in den Tankstellen-Shop, um einzukaufen. Als sie den Shop wieder verließ, musste sie entsetzt feststellen, dass der Bus bereits weg war.

Variante IV[]

Meine Musikkapelle war in Berlin und hatte dort einen Auftritt bei der österreichischen Botschaft.

Ein Teil der Musikanten fuhr mit dem Zug nach Hause. Nachdem von einigen ausgiebig getrunken wurde, packte ein Musikant seinen Instrumentenkoffer und seine Tasche und stieg nach ca. 2 Fahrstunden aus dem Zug aus. Alle Versuche, den leicht illuminierten am Aussteigen zu hindern bzw. zu erklären, dass es nach Innsbruck noch ca. 6 Fahrstunden mit dem Zug sind, erwiesen sich als wirkungslos.

Auf einem kleinen Bahnhof mitten in Deutschland stand nun unser Musikerkollege und wir konnten im nur noch durch Zurufen aus dem Zugabteil eine gute Reise nach Innsbruck wünschen.

Im ausgenüchterten Zustand erkannte dieser seine Situation, stieg in den nächsten Zug nach Innsbruck und kam dort mit einiger Verspätung an. Er hat seit diesem Zeitpunkt kein Wort über die Berlinfahrt mehr geredet.

Hinter den Kulissen[]

Diese Geschichte wurde für eine Black Story benutzt. Die Black Story erinnert an Variante II.

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