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Burg Plesse

Burg Plesse

Hier eine deutsche Sage.

Über die Burg Plesse gibt es einige Sagen. So wurde beim Bau ein Kind lebendig in die Burg eingemauert, damit niemand sie erobern kann. Der Sarg mit den Überresten wurde gefunden. Hinter der Burg führte ein Felsenbrunnen zur Tiefe und im Gemäuer des Brunnens ein verborgener Eingang zu einem unterirdischen Gang. Dieser führte ins Innere der Burg, sodass man auch Wasser holen konnte, wenn sie belagert war.

Die Burg gehörte einem Rittergeschlecht, deren Geister sie immer noch bewachen. So erschreckte ein seltsames, unerklärliches Geräusch einen Maurer, der Steine aus der Burgmauer brach, so sehr, dass er fast die Besinnung verlor, floh und es nie wieder versuchte.

Nach dem Tod von Dietrich VI., dem letzten Herrn von Plesse, am 22. Mai 1571, starb die Familie aus und Braunschweig und Hessen stritten sich sehr lange über die Burg, bis sie schließlich an Hannover ging. Unter der Burg sollen Zwerge leben.

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