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Dakini

Dakini

Dakini ist ein Yōkai, also ein japanischer Geist, Monster oder Dämon. Sein Name leitet sich von einem Begriff aus der Sprache Sanskrit ab.

Dakini ist eine schöne, esoterische Göttin im Buddhismus und stammt eigentlich aus Indien. Meistens sieht sie aus wie eine schöne, halbnackte Frau, die ein Juwel trägt und auf einem weißen Fuchs reitet. In ganz Japan verehren die Menschen sie als Göttin von Nahrung und Getreide, Füchsen und Glück und sagen über sie, dass sie bereit sei, jeden Wunsch zu erfüllen.

Im Mittelalter wurde Dakini als Göttin besonders vom Adel und den Samurai verehrt und spielte bei Kaiserkrönungen eine große Rolle. Man betete sie an, in dem Glauben, dass ihr Ende das Ende der Welt bedeutet.

Ursprünglich galten Dakini als böse, denn sie ernährten sich von Menschen. Sie trugen Schwerter zum Ausschneiden von Herzen und stellten sich Becher aus Schädeln her, aus denen sie Blut tranken. Später konvertieren sie zum Buddhismus und versprachen, nur noch das Fleisch kürzlich verstorbener Menschen zu essen. Um nicht verhungern zu müssen, erhielten sie die Fähigkeit, sechs Monate in die Zukunft zu schauen. So konnten sie sich an bald sterbenden Menschen festhalten, bevor andere Dämonen diese für sich beanspruchen konnten.

In China wurden Dakini mit Schakalen verglichen, weil Schakale Füchsen ähnlich sehen und sich von Aas ernähren.

In einer Legende erschoss ein verarmter Samurai einen Fuchs. Der Fuchs starb nicht, verwandelte sich aber in eine schöne Frau und stellte sich als Dienerin Dakinis vor. Die Frau versprach dem Samurai, ihm jeden Wunsch zu erfüllen, wenn er sie am Leben ließ. Er ließ sie frei und betete zu Dakini. Bald wurde seine Familie bekannt und er reich und mächtig. Einige Zeit lang war die Familie der reichste Samurai-Clan in Japan. Dakini wurde weiterhin verehrt.

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