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Gumpoldskirchen

Gumpoldskirchen

Hier eine österreichische Urbane Legende.

In Gumpoldskirchen steht ein altes Haus, über das es gruselige Geschichten gibt. Hier ist eine dieser Geschichten:

Ein Mann aus Wien hatte zu viel getrunken und wollte zum Bahnhof, um nach Hause zu fahren. Als er am Haus vorbei kam, hörte er ein dumpfes Krachen. Danach war ein angsteinflößender Schrei von einer Frau zu hören. Erschrocken schaute der Mann zum Haus, in dem es dunkel war. Dann ging Licht an und die Balkontür im ersten Stock öffnete sich. Es kam eine Frau in einem weißen Nachthemd heraus.

Der Mann fragte die Frau, ob er ihr helfen kann und sie antwortete, dass ihrem Mann etwas zugestoßen war. Der Mann kam zur Eingangstür. Wie von Geisterhand öffnete sie sich, aber der Mann hatte keine Angst, was wahrscheinlich daran lag, dass er betrunken war. An der Treppe kam die Frau im weißen Nachthemd ihm entgegen und erklärte, dass sie ihren Mann mit einer Pfanne erschlagen hatte, weil er betrunken nach Hause gekommen war und sie bedroht hatte.

In diesem Augenblick brach die morsche Holzstiege, auf welcher der Mann gerade stand, in sich zusammen und er fiel die Stiegen hinunter. Unten angelangt blieb er bewusstlos liegen.

Am nächsten Morgen kam er wieder zu sich, aber es war niemand im Haus. Auch der Strom war abgedreht. Der Mann ging zum Bahnhof, kaufte sich eine Fahrkarte nach Wien und fragte einen Bahnbeamten, wer in dem Haus wohnt. Dieser antwortete, dass dort schon seit 20 Jahren niemand mehr wohnte.

Der Mann überlegte noch wochenlang, ob er einfach nur in dem Haus eingeschlafen war und nur geträumt hatte oder ob es in dem Haus spukt.

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