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Schloss zu Matzdorf

Das Schloss zu Matzdorf

Hier eine deutsche Sage.

Im Schloss Matzdorf wohnten früher Grafen, die nicht an Gott glaubten und ihre Untertanen oft wegen geringer Kleinigkeiten verfolgten und misshandelten. Im Schloss gibt es immer noch ein Gemach, indem arme Bauern zum Tod verurteilt wurden und das als "Alte Gerichtsstube" bezeichnet wird. Zur Strafe für die Grausamkeiten muss das letzte Familienmitglied immer noch im Schloss umgehen und ist immer um Mitternacht zu sehen. In seiner Hand hat er einen großen, dicken Stab aus Eisen, mit dem er um das Schloss schleicht und dann die Alte Gerichtsstube betritt. Dort fängt er an zu poltern und versucht umsonst, den Eisenstab zu zerbrechen, bis es Ein Uhr schlägt. Dann verschwindet er mit viel Lärm. Es wird gesagt, dass er von einem großen, schwarzen Hund begleitet wird, dem eine glühende Zunge aus dem Maul hängt und der wahrscheinlich der Teufel sein soll. Der Graf erwürgt jeden, den er sieht. Deshalb traut sich Nachts kein Mensch in die Nähe des Schlosses.

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