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Dassel

Hier eine deutsche Sage.

In der Nähe von Dassel soll in einem Gewässer eine schöne, wohlklingende Glocke liegen, die der Teufel aus der Kirche von Portenhagen geholt hat und von der viele wunderbare Dinge erzählt werden. Die Glocke bestand aus Gold und der Teufel war neidisch, weil sie sehr kräftig und heilig war, weswegen er sie wegbrachte. Ein Taucher bot sich an, die Glocke mit Stricken wieder hochzuholen, kam aber ohne sie zurück und sagte, dass unten in der Tiefe des Gewässers eine grüne Wiese wäre, wo die Glocke auf einem Tisch stehe und ein schwarzer Hund dabei liege, welcher nicht gestatten wolle, sie anzurühren. Auch sei daneben ein hässliches Meerweib und hätte gesagt, es sei viel zu früh, um die Glocke zu holen. Ein 80-jähriger Mann erzählte, dass an diesem Teufelsbad einst ein Bauer viel länger als erlaubt gearbeitet hatte und dabei seine Kinder und Pferde geschlagen hatte, um sie zur Mitarbeit zu bringen. Da stieg ein großer, schwarzer und starker Gaul aus dem Wasser ans Land, den der Bauer vor die anderen Pferde spannte. Sein Sohn wollte nach Hause und fing an zu weinen, aber der Bauer schimpfte mit ihm. Da zog der schwarze Gaul, der in Wahrheit der Teufel war, den Bauern, seinen Sohn, seine Pferde und den Flug ins Teufelsbad. Man sah sie nie wieder.

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