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Sievershausen

Sievershausen

Diese Geschichte fand in den 70er Jahren in dem Dorf Sievershausen am Rande des Sollings statt. Es geht um ein Einheimischen des Dorfes, der eine starke Abneigung gegen Hunde hatte. Die Abneigung war so schlimm, dass er schon mehrfach versucht hatte, mehrere Hunde zu überfahren. Der Mann war verständlicherweise nicht beliebt im Dorf und so mieden ihn alle, was ihn in seinem Hass über Hunde nur bestärkte.

Irgendwann Nachts lockte der Mann zwei bis drei Hunde aus den Nachbargärten an, ging mit ihnen in den Wald und quälte diese und nach einiger Zeit tötete er die Hunde. Als einige Dorfbewohner ihre Hunde vermissten, wurde ihnen auch klar, wer die Hunde entführt hatte. Als man den Mann zur Rede stellte, bestritt er dies.

Als man doch vermutete, dass die Hunde ausgerissen waren, kehrte fast Normalität in Dorf ein, aber der Mann ließ sich nicht lumpen und entführte wieder zwei Hunde und quälte und tötete sie.

Als die Dorfbewohner den Mann nochmals zur Rede stellten, gab er eine ganz andere Antwort. Er sagte zu seinen Nachbarn und den anderen Dorfbewohnern "Endlich habe ich meine Ruhe vor den Tölen". Man fragte ihn, wo die Hunde sind, was er auch verriet. Als die Bewohner des Dorfes zur Stelle kamen, wo die Hunde getötet worden waren, fanden sie eine Art Massengrab, nur dass Hunde dort lagen.

Die Bewohner von Sievershausen waren selbstverständlich wütend und wollten den Mann lynchen, aber als sie an seinem Haus waren und in das Haus einbrachen, war der Mann spurlos verschwunden. Bis Heute hörte man nix mehr von ihm.

Es heißt, wenn man in den Wald geht und den Platz findet, wo die Hunde getötet worden sind, kann man, wenn es ganz still ist, im Wald Hunde fiepen und jammern hören.

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