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Wappen Mecklenburger Fürsten

Das Wappen der Mecklenburger Fürsten

Hier eine deutsche Sage.

Um das Jahr 1107 lebte der Mecklenburger Fürst Heinrich, der den Fürsten Crito hatte erschlagen und daraufhin dessen Witwe geheiratet hatte. Er wollte sich die Herrschaft über die Rügener verschaffen, doch diese wollten sein Land haben. Also zogen sie mit einem großen Heer vor die Stadt Lübeck und belagerten sie. Der Fürst hatte eine Idee: Er befahl seinem Hauptmann, die Stadt nicht aufzugeben, bis er nach vier Tagen mit Hilfe zurückkehrte und sich auf einem Berg zeigte, und nannte ihm den Berg. Sollte er aber nicht zurückkehren, sollte der Hauptmann sich ergeben. Daraufhin schlich der Fürst sich aus der Stadt und fand im Land Holstein die benötigte Hilfe. Er führte sie nach Travemünde und ritt am vierten Tag auf dem Berg, um seinem Hauptmann das verabredete Zeichen zu geben. Das beruhigte diesen und die Bürger. Die Rügianer hielten die Unterstützung des Fürsten für ihre eigene Verstärkung und liefen ihnen unbewaffnet entgegen. Die meisten Rügianer wurden erschlagen oder in die Trave gedrängt, wo sie ertranken. Es starben so viele Rügianer, dass aus den Leichen ein ganzer, noch immer sichtbarer Berg zu sehen ist, der als Ranisberg bezeichnet wird, weil die Rügianer früher auch Ranen hießen.

Jedes Jahr am 1. August feierten die Lübecker diesen Sieg.

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