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Assistenzärzte

Die Assistenzärzte

Hier eine österreichische Urbane Legende.

Am Anfang eines Medizinstudiums fand ein Sezierkurs an einer echten Leiche statt. Der Professor erklärte den Studenten, dass zuerst ihre exakte Beobachtungsgabe geschult werden müsse, damit sie Erfolg in ihrem Beruf haben. Dabei griff er mit seiner Hand in die geöffnete Leiche, die auf dem Seziertisch lag. Dann leckte er an seinem Zeigefinger und lud die Studenten ein, ihm dies nachzumachen. Ein Student meldete sich, griff mit seiner Hand in die Leiche und nippte an seinem Finger, was er ekelhaft fand.

Der Professor ermahnte den Studenten wegen seinem Leichtsinn und seiner schlechten Beobachtungsgabe. Dazu erklärte er ihm, dass der Student, wenn er den Professor gut beobachtet hätte, gemerkt hätte, dass dieser mit seinem Ringfinger in die Leiche gegriffen, aber an seinem Zeigefinger geleckt hatte.

Variante Bearbeiten

Ein Chefarzt saß mit seinen neuen Assistenzärzten im Besprechungsraum und wollte diese in die Welt der Medizin einführen. Dabei hatte er nur ein Glas mit gelblicher Flüssigkeit, von der er den Assistenzärzten sagte, dass es Urin sei.

Der Chefarzt tauchte seine Hand in das Glas und leckte danach an ihr. Anschließend erklärte er den neuen Ärzten: "Wenn Sie als Ärzte im Krankenhaus tätig sind, darf es Sie vor nichts ekeln, sonst haben Sie hier keine Chance!" Er reichte das Glas herum. Jeder steckte einen Finger hinein und leckte ihn ab. Danach war das Glas um einiges leerer. Der Chefarzt meinte: "Dass Sie sich vor nichts ekeln haben Sie gezeigt, aber an Ihrer Beobachtungsgabe müssen Sie noch arbeiten!"

Die Assistenzärzte hatten nicht gesehen, dass der Chefarzt nur ein paar seiner Finger ins Glas eingetaucht und an den nicht eingetauchten, trockenen Fingern geleckt hatte.

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