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Stein bei Wiskow

Stein bei Wiskow

Hier eine deutsche Sage.

Bei der Kirche von Wiskow steht nahe am Weg ein Stein, auf welchem sich ein Kreuz und folgende Inschrift befinden: Jacob Wachholz Gnade Gott! Daneben ist ein Büffelkopf eingehauen. Von diesem Stein erzählt man sich Folgendes:

Die Familie von Wachholz war sehr reich und besaß viele Dörfer und Höfe, die das Kloster Belbog haben wollte. Jost Wachholz verging sich an einem Dienstmann des Klosters, da dieser unerlaubt ein Stück Wild erlegt hatte. Das regte die Mönche so auf, dass Jost Angst bekam und sein weltliches und ewiges Heil von den Mönchen loskaufen wollte. Im Tausch dafür musste er dem Kloster sieben einträgliche Güter abgeben, bekam aber selbst nur fünf eher wertlose Güter. Zum Andenken an den Tausch wurde der Stein an die Stelle gesetzt, an der Jost sich am Dienstmann vergangen hatte. Solange das Kloster stand, pflegte es den Stein.

Andere Menschen sagen, dass der Stein als Andenken an einen Jacob Wachholz gebaut wurde, nachdem sein eigener Knecht ihn erschlagen hat.

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