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Stadt Tegernsee

Hier eine deutsche Sage.

Der Revierförster Hans von Gmund aus Tegernsee hatte mindestens zwölf Menschenleben auf dem Gewissen. Er erschoss Menschen wie Hasen und es war ihm egal, ob er Tiere oder Menschen tötete. Die Wildschützen trafen ihn nicht. Sie schafften es auch nicht, ihn zu erschlagen, denn er konnte nicht sterben. Er deutete lange. Schließlich holten sie einen geistlichen Herrn. Dieser schnitt ihm die Hostie aus der rechten hohlen Hand, in die er sie am Martinstag eingeschoben und einwachsen lassen hatte.

Auch die Wildschützen verbündeten sich mit dem Teufel, indem sie das heilige Brot einnarben ließen. Ein Jäger, der auf so einen Wildschützen schoss, traf nur eine Kranawitstaude.

Eine Frau in Tölz konnte auch nur schwer sterben, denn auch sie hatte so etwas getan.

Die Wildschützen machen sich kugelfest und unsichtbar, indem sie das Fingerglied eines vor der Geburt gestorbenen unschuldigen Kindes als Amulett benutzen oder dreimal das Vaterunser Wort für Wort von hinten nach vorn beten.

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