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Cordon Bleu

Cordon Bleu

Hier eine österreichische Urbane Legende.

Nahe Innsbruck liegt in romantischer Lage das Ausflugsgasthaus "Buzihütte". Wegen der günstigen Preise und dem gut gekühlten Bier wird es unter anderem stark von Studenten frequentiert.

So soll ein Medizinstudent beim Konsum eines "Cordon Bleu" gesagt haben, ihn erinnere der austretende Käse an das Aufschneiden einer Eiterbeule bei einem Patienten. Seither wird das "Cordon Bleu" dort auch in der Speisekarte "Eiterbeule" genannt.

Variante 2Bearbeiten

Urs Willmann bereiste als deutscher Journalist der Wochenzeitung "Die Zeit" das ihm vorher unbekannte Tirol und wurde von der Wissenschaftsjournalistin Gabriele Rampl und der Innsbrucker Mikrobiologin und Arktis-Forscherin Dr. Birgit Sattler zur "Eiterbeule" auf die Buzihütte eingeladen. Er stufte das Gericht als 'bizarr' ein, dennoch ähnlich zum Cordon bleu, allerdings sei nach seiner Kenntnis das Schnitzel vom Schwein und die Füllung aus Knoblauch, Paprika, Käse und Salami.

Die Entstehungssage zur "Eiterbeule" geht auch nach seinen Erkenntnissen in die frühen 1960er Jahre auf studentischen Ursprung zurück: "Das Gericht wurde ein Renner. Und heute ist es Kult. Es gehört zu Innsbruck wie die Skisprungschanze und die Erinnerung an Franz Klammers großen Abfahrtssieg 1976."

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