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Itsuki

Itsuki

Itsuki ist ein Yōkai, also ein japanischer Geist, Dämon oder Monster. Sein Name bedeutet "strangulierender Geist".

Itsuki sind die Geister von Menschen, die sich erhängt haben. Sie verfolgen und verwirren die Menschen, um sie dazu zu bringen, sich zu erhängen.

Itsuki bewohnt die Unterwelt, in der die Geister der Toten wohnen, und wartet darauf, wiedergeboren zu werden. Damit jemand wiedergeboren wird, muss erst jemand neues auf dieselbe Weise sterben und in die Unterwelt kommen. Also muss ein Mensch sich erhängen, damit ein Itsuki wiedergeboren wird.

Wenn Itsuki nicht mehr warten wollen, verfolgen sie die Lebenden. Sie lauern im Schatten und wenn die Lebenden alleine sind, sagen sie ihnen, dass sie sich erhängen sollen. Dieser Impuls ist übermächtig und kann sogar einen sehr glücklichen Menschen ohne Sorgen und Probleme in den Selbstmord treiben.

Itsuki ist ein sehr alter Aberglaube, der aus China stammt. In Japan glaubt man noch heute, dass böse Geister Menschen in den Selbstmord treiben. In Urbanen Legenden sollen Menschen angeblich scherzhafte Nachrichten von Freunden bekommen haben, die erwähnt haben sollen, dass sie sich umbringen. Am nächsten Tag soll sich herausgestellt haben, dass diese Personen sich wirklich umgebracht haben. Angehörige und Freunde berichten, dass es keine Hinweise oder Warnsignale gab. In manchen Geschichten bringen sich so viele Personen um, ohne dass eine Verbindung zwischen ihnen besteht. Diese Geschichten werden oft Itsuki zugeschrieben.

In den meisten Geschichten über Itsuki übernachtet ein Reisender in einem Gasthaus. In der Nacht hört er aus dem Nebenzimmer die Stimme einer Frau, die etwas murmelt. Als er in den Raum schaut, ist die Frau dabei, sich zu erhängen. Außerdem ist eine dunkle, schattige Gestalt zu sehen und zwingt die Frau, sich zu erhängen. Der Reisende bricht in den Raum ein und schneidet das Seil durch, um den Selbstmord zu verhindern. Der Geist verschwindet, die Frau ist gerettet und kann sich an nichts erinnern.

In einer anderen Geschichte veranstaltete ein reicher Mann ein Bankett. Einer seiner Freunde sollte ihm bei der Zubereitung helfen, kam aber nicht. Viel später als erwartet erschien er doch noch und entschuldigte sich damit, dass ihm etwas dazwischengekommen sei und er nicht am Bankett teilnehmen konnte. Als der Mann ihn fragte, was dazwischengekommen sei, antwortete sein Freund, er hätte versprochen, sich an einem Tor zu erhängen. Die Gäste des Banketts hielten ihn für geisteskrank und weigerten sich, ihn gehen zu lassen. Schließlich blieb er und nahm am Bankett teil. Spät in der Nacht kam ein Bote und berichtete, ein Mann hätte sich am Tor erhängt, das der Freund erwähnt hatte. Nun war der Gastgeber davon überzeugt, dass ein Itsuki seinen Freund besetzt hatte und den anderen dazu gebracht hatte, sich umzubringen, weil er nicht mehr auf den Freund warten wollte. Der Freund erzählte, dass die vorherige Nacht wie ein Traum gewesen war. Er hatte sich auf den Weg zum Tor gemacht und eine Stimme gehört, die ihm gesagt hatte, dass er sich erhängen sollte. Er konnte sich nicht weigern, bekam aber die Erlaubnis, sich beim Bankett zu entschuldigen. Der Verdacht des reichen Mannes bestätigte sich dadurch und er fragte seinen Freund, ob er sich noch umbringen wollte. Sein Freund schaute in die Ferne und zitterte vor Angst. Er spielte die Bewegung, sich ein Seil um den Hals zu wickeln und sagte: "Wie beängstigend! Wie beängstigend!"

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