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Hecht

Hecht

Hier eine österreichische Urbane Legende.

Unter den Fischern an der Alten Donau (einem abgetrennten Altarm der Donau in Wien) wurde lange Zeit die Geschichte von einem Riesenhecht namens "Jonny" weitergegeben, der sehr aggressiv gewesen sein soll. Angeblich gehörten zu seinen bevorzugten Opfern Hunde. Es kursierten hier besonders Gerüchte von Pudeln, die Jonny verspeist haben soll. Einige Fischer wollen Jonny auch gesichtet haben.

Variante Bearbeiten

Meine Familie besaß bis vor 4 Jahren einen Fischteich in Niederösterreich, vor allem mit Karpfen und Schleien bestückt. Einer meiner Freunde ging in unserer frühen Jugendzeit (12-14 Jahre) mit mir öfter Angeln, wobei er witzigerweise auf ein paar Monate verteilt dreimal denselben, ziemlich großen Karpfen fast fing, also dreimal an seiner Leine hatte.

Karpfen kann man normalerweise nicht unterscheiden, dieser riss jedoch beim ersten Mal die Schnur ab und hatte den Dreierhaken im Maul und den Blinker noch an der Seite des Mauls. Warum er daran nicht einging, ist mir bis heute schleierhaft.

Jedenfalls tauften wir im Scherz das Vieh "Karli, den Killerkarpfen" und erzählten Fischern, die zu Besuch kamen (darunter auch einige Wiener) von dem Killer-Karl, dem größten aller Karpfen, der sogar junge Wildenten frisst.

Ist Quatsch, Karpfen sind Vegetarier, aber dennoch glaubten beängstigend viele Sonntagsfischer die Geschichte.

Als ich in Wien studierte, hörte ich von einem Studienkollegen die Geschichte vom niederösterreichischen Killerkarpfen - nur waren es bei ihm statt Entenküken Fischreiher.

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