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Oberleitung

Hier eine österreichische Urbane Legende.

In den 1950er Jahren erzählten uns unsere Eltern nachstehende Geschichte, die sich bei uns in Kagran abgespielt haben sollte.

In der Pogreltzgasse war inmitten der Schrebergärten eine kleine Kantine, in der man trinken, jausnen und sogar kegeln konnte. Diese Kantine wurde auch fleißig benutzt. Allerdings nur von jenen, die vom Betreiber auch einen Schlüssel für die Schrebergartenanlage bekommen hatten. Sozusagen also nur Auserwählte.

Auch Besucher aus Stadlau kamen regelmäßig, und zwar kamen einige zu Fuß entlang der Ostbahngeleise, da diese Strecke für manche eine Abkürzung war.

Eines Tages wurde auch wieder fleißig getrunken und einer aus Stadlau hatte schon reichlich intus und machte sich daher auf den Heimweg.

Sein Heimweg, den er entlang den Ostbahn-Schienen antrat, führte auch über die Brücke der Hirschstettnerstraße unter dieser neben dem Autoverkehr damals noch die 317er (Straßenbahn) fuhr. Auf der Brücke verspürte der Mann plötzlich ein dringendes Bedürfnis und er pinkelte spontan auf die darunter liegende Straße.

Leider dachte er dabei nicht an die unter Hochspannung stehende Straßenbahn-Oberleitung. Autofahrer, die später als Zeugen berichteten, sprachen von einem hellen blauen Blitz. Es muss ein sehr schneller Tod gewesen sein!

Hinter den Kulissen[]

Diese Geschichte wurde für eine Black Story benutzt.

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